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Chronik

 

Die Vereinsgeschichte

Gegründet wurde unser Verein 1979 und war erstmals 1980 aktiv auf Umzügen zu sehen!
Unser Verein befasst sich das ganze Jahr über mit allen Themen rund um den Fasching, das Brauchtum und die Pflege der Kameradschaft unter den Mitglieder. Ein Hauptaugenmerk wird auf die Förderung des Kinderfaschings in Bregenz gelegt!

Der 11er-Rat
Der 11er-Rat besteht aus 11 Elferräten - no na ned? Gegliedert nach:
- Präsidium (4 Personen)
- erweitertes Präsidium (7 Personen)

Von 11.11.1979 bis 11.11.2011 wurde der NSBV vom Langzeit-Präsident Sepp Schnitzer geführt.

Am 11.11.2011, im Jubiläumsjahr, übergab Sepp Schnitzer - aktuell unser Ehrenpräsident - bei der 33. Jahreshauptversammlung das Zepter in die Hände seines Nachfolgers, Präsident Gernot Reumüller. Gernot Reumüller verabschiedete sich aber nach einem Jahr Regentschaft.

 Dann übernahm wieder Sepp Schnitzer mit seiner Gattin Helga das Zepter der Narraseckl.

Am 29.10.2014 war es aber soweit und Seppl Schnitzer übergab sein Zepter, und die Führung des Vereins an Martin Himmelbauer, den neuen Präsidenten der Narraseckl.

Leider traten dann Sepp und Helga Schnitzer aus dem Verein der Narraseckl aus, und gingen mit allen Ehren in den Narrenruhestand. Wir können den beiden nicht genug Danken für den Jahrzehntelangen Einsatz rund um den Fasching und um die Narraseckl.
Danke und ein großes ORE-ORE Danke an Sepp und Helga!

 Auch wurde das Präsidium neu gewählt:
- Vizepräsident ist Mark Eisele:

- Schatzmeisterin ist Christine Mäser:

- Schriftführer ist Gerhard Blematl:

Mitglieder
Mit 11.11.2014 gibt es 63 Mitglieder - davon sind 21 Kinder.
Wenn auch Du bei uns Mitglied werden möchtest, dann sende ein Email an den Schef dieser Truppe oder melde Dich mit dem Online-Formular bei uns an!

Kostüme
Seit der Faschingssaison 2015/2016 haben die Narraseckl endlich ein einheitliches Gildenkostum, das für längere Zeit getragen wird. Es soll den Zusammenhalt und den Wiedererkennungswert der Narraseckl zeigen.

NSBV

Vereinsgeschichte

Gegründet wurde unser Verein 1979 und war erstmals 1980 aktiv auf Umzügen zu sehen!


Unser Verein befasst sich das ganze Jahr über mit allen Themen rund um den Fasching, das Brauchtum und die Pflege der Kameradschaft unter den Mitglieder. Ein Hauptaugenmerk wird auf die Förderung des Kinderfaschings in Bregenz gelegt!

Der 11er-Rat
Der 11er-Rat besteht aus 11 Elferräten - no na ned? Gegliedert nach

Von 11.11.1979 bis 11.11.2011 wurde der NSBV vom Langzeit-Präsident Sepp Schnitzer geführt.

Am 11.11.2011, im Jubiläumsjahr, übergab Sepp Schnitzer - aktuell unser Ehrenpräsident - bei der 33. Jahreshauptversammlung das Zepter in die Hände seines Nachfolgers, Präsident Gernot Reumüller.

Mitglieder
Mit 11.11.2012 gibt es 160 Mitglieder - davon sind 37 Kinder.
Wenn auch Du bei uns Mitglied werden möchtest, dann sende ein Email an den Schef dieser Truppe oder melde Dich mit dem Online-Formular bei uns an!

Kostüme
Jedes Jahr wird unter ein neues Motto gestellt. Daher wird immer gemeinsam das neueste Kostüm gestaltet, genäht, gebastelt, ... Wobei noch nie auf den gesellschaftlichen Aspekt und das Vergnügen vergessen wurde.

Ore Ore!

NSBV

Was passiert so im Vereinsleben des NSBV

Für das Vereinsleben eines Narraseckl gibt es verschiede Ansichten:

  • Die eine ist, dass man das ganze Jahr ein Narraseckl ist - unabhängig vom Fasching oder wie wir es nennen, von der 5. Jahreszeit!
  • Die andere beginnt mit dem 11.11. und endet am Faschingsdienstag!

Bei uns sind alle willkommen - die einen wie die anderen!

Gehen wir chronologisch vor:

  • 11.11. - der höchste Feiertag eines Narren
    Wir beginnen um 8:30 Uhr mit unserem traditionellen Stehachtele.  
    Um 11:11 Uhr wird am Ore-Ore-Platz in Bregenz das neue Prinzenpaar vorgestellt.
    Um 20:11 Uhr starten wir mit unserer Jahreshauptversammlung, zu der alle aktiven und passiven Mitglieder eingeladen sind.
  • Nikolausmarkt
    Ein Highligt zwischen 11.11. und 6.1. ist der Narraseckl-Stand am Nikolausmarkt in Bregenz mit heißem Schinken und frischen Kren im Brötle, Glühwein, Kinderpunsch, ...
  • Nikolausfeier
    Punktlich am 7.12. treffen sich alle Narraseckl-Kinder und der Nikolaus bringt mit seinem Knecht Ruprecht allen ein prall gefülltes "Säckle" 
  • Der erste Umzug im Jahr
    Am ersten Sonntag nach dem 6. Jänner findet der offizielle Start in die Faschingssaison mit dem Landesnarrentag des VVF statt. Für alle Narren des ganzen Landes ein glanzvoller Start um die neuen Umzugswägen, Kostüme, Musikstücke und Gardetänze einem breiten Publikum zu zeigen!
  • Faschingsumzüge
    Wir nehmen an den verschiedensten Faschingsumzügen in Vorarlberg und dem angrenzenden Ausland teil!
  • Kinderball
    Mit unseren Narraseckl-Kinder besuchen wir den Ore-Ore-Kinderball auf der Werkstattbühne im Festspielhaus.
  • Narraseckl-Maskenball
    Am Samstag vor dem Gumpiga-Donnerstag findet der traditionelle Narraseckl-Maskenball statt. Ein absolutes Highlight für alle Balltiger ...!
  • Gumpiga-Donnerstag
    Am Gumpiga-Donnerstag wird der Bregenzer Bürgermeister, gemeinsam mit dem Bregenzer Prinzenpaar samt Gefolge, dem Fanfarenzug Bregenz, der Prinzengarde und der Bregenzer Bevölkerung abgesetzt
  • Faschingssontag - der Bregenzer Faschingsumzug
  • Rosenmontag
  • Faschingdienstag
    Am Faschingdienstag starten wir mit der Absetzung des Vorarlberger Landtags und feiern mit der Bregenzer Bevölkerung ab 14 Uhr in der Bregenzer Fußgängerzone das Fest der 1.000 Faschingskrapfen
  • Aschermittwoch 
    Hier lassen wir den intensiven Fasching mit einem gemeinsamen Fischessen ausklingen
  • Rauschende Bälle
    zwischen 7.1. und Aschermittwoch besuchen wir jede Menge Bälle der befreundeten Faschingsvereine
  • Narraseckl-Stammtisch
    In der Zeit ab Aschermittwoch bis 11.11. gibt es an jedem letzten Freitag in Monat einen Narraseckl-Stammtisch für unsere Mitglieder und alle  Narraseckl-Friends.
  • Sommerfest
    Gleich zu Beginn der Sommerferien organisieren wir ein großes Sommerfest der Bregenzer Faschingsvereine mit einer Olympiade für Groß und Klein
  • Dies und das
    Armbrustschießen, Völkerball-Turnier, Lätteleschießen und und und runden das Ganzjahresprogramm ab
  • jeden 2. Monat tagt der Elferrat

"Aber sonst passiert bei uns nie etwas, ausser wir tun was! Aber dann kann es sein, dass wieder nix passiert, ausser einer tut dann doch was! Langweilig wird sicher keinem Narraseckl!"

Interessiert Dich unser Verein und möchtest mit dabei sein? - Hier bekommst Du die richtigen Informationen!

Aber vielleicht findest Du bei den Terminen etwas Interessantes!!!

Ore Ore!

NSBV

Die Narraseckl-Kostümhistorie

Aktuelles Kostüm

Seit der Saison 2012 sind wir im neuen Kostüm "die Hexe von Oz und die Bewohner der smaragdgrünen Stadt" zu sehen!

Das waren die Kostümthemen der vergangenen Jahre

1989 - Sandler

1990 - Weißer Pojatzel

1991 - Chinesen

1992 - Spanier

1993 - Breagazer Clown

1994 - Sternenhimmel

1995 - Ali Baba & seine Räuber

1996 - Hexen

1997 - Vogelscheuchen & Rabenkinder

1998 - Nachtschwärmer

1999 - Gummibärle

2000 - Space Dreamer

2001 - Mexikaner

2002 - Blumen

2003 - Mäusle

2004 - 2008 Venezianischer Karneval
dafür wurde der Verein 2005/2006 mit dem ersten Preis,
den "Schorrapfohl" in Bregenz, ausgezeichnet!

2009 - 2011 Indianer

2012 - 2013 Die Hexe von Oz und die Bewohner der smaragdgrünen Stadt

Ore Ore!

NSBV

Woher stammt der Faschingsruf der Bregenzer?

ore ore

Wissenschaftliche Sensation!!

Ore ore kommt von Aare Aare

Brigantium:
Der Bregenzer Historiker, Stadtarchivarius, Buch- und Blättle-Autor Tom Naigalk (Thomas Klagian) hat bei Forschungen in der
weltberühmten Bibliothek der schwedischen Universität Huppsala den Nachweis über den tatsächlichen Ursprung der Alamannen entdeckt.

Gleichzeiitig gelang es dem Ländle Wissenschaftler die Herkunft der Fastnacht, der Faschings-Orden und – besonders wichtig für Bregenz! –
des Faschigsrufes „Ore Ore“ zu enträtseln.

Alle derzeit kursierenden Deutungsversuche bzw. Interpretationen sind laut Naigalk in das Reich der Märchen und Mythen zu verweisen: „Die bisher so undurchsichtige Geschichte der Alamannen wurde mit einem Mal klar wie ein gut gelagerter und gereifter Subirer - Die Geschichte der Alamannen ist nicht mehr voller Rätsel“.

Bei der Ski-WM im schwedischen Are sei es ihm letztlich wie Schuppen von den Haaren gefallen, gesteht der innovative Historiker: „Ore Ore kommt von Aare Aare“. Die Ur-Alamannen seien in der Spätantike eindeutig deshalb nach Mitteleuropa gezogen, um in unseren Breiten für das bis dato in den Quellen nicht überlieferte erste Winterfest im schneesicheren Skandinavien die Werbetrommel zu rühren. „Auf nach Aare Aare“, lautete die Parole, die sich rudimentär im Bregenzer Faschingsruf „Ore Ore“ erhalten hat, ist Naigalk überzeugt.

Die Quellen aus Huppsala würden belegen, dass im 2. Jh. n. Chr. in Aare tatsächlich eine Art Vorläuferin der Ski-WM abgelaufen ist - mit Wettbewerben im Schneemann-Bauen, Schneepinkeln oder dem sehr populären Met-Wetttrinken. Sieger und Verlierer grölten
zuletzt gemeinsam „Aare Aare“.

Die jeweils Erstplatzierten sowie auf alle Fälle die Häuptlinge erhielten schöne Medaillen aus glänzendem Schwedenstahl umgehängt – für Tom Naigalk eindeutig die Vorläufer der heute so beliebten Faschingsorden. Und die enttäuschten Teilnehmer ab Rang vier trösteten sich damit, sie hätten eine Medaille „fast gemacht“. Dieses „Fast gemacht“ habe sich phonetisch in der Fastnacht und ihren fantasievollen Bräuchen erhalten, ist
der Historiker sicher.

Auch die alternative Bezeichnung „Fasching“ enthält nach Ansicht von Naigalk noch Reste von Frust-Ausbrüchen der damals in Aare Unterlegenen: „Vaschwind!“, reagierten Verlierer nicht selten auf mitfühlend-boshafte Reporterfragen nach dem Verbleib von Sieg-entscheidenden Hundertstelsekunden.

Mit seinen nicht zufällig in der Fastnacht aufgetauchten wissenschaftlichen Theorien bleibt Tom Naigalk allerdings nicht ohne heftigen Widerspruch von Fachkollegen. Der Vorarlberger Volkskundler Pavel Bauernrache (Paul Rachbauer) ist völlig anderer Meinung und deutet gar gerichtliche Schritte an: „Den klag i an!“ Bauernrache beharrt auf der tradierten Bedeutung von Fastnacht als Nacht vor der Fastenzeit und verweist parallel auch auf Karneval als „carne vale“ (Fleisch ade). 

Dem hält der jüngere Naigalk entgegen, Karneval sei wohl eher als Verballhornung für „Karrnertal“ zu verstehen. Diese Interpretation stärkte seine These von den Alamannen aus Aare, die damals mit Mann und Maus auf holprigen Karren in die Alpen gezogen seien!

(Quelle: Beitrag zur Fastnacht von Werner Kaplaner)

NSBV

Das Ore-Ore-Lied oder auf gut "Neudeutsch" unser Faschingssong

Ore Ore

Wer kennt es nicht - das Ore Ore Lied von Bregenz? 

Nein? 

Dann hör hier rein ...

... und den Text zum mitsingen bekommst du auch gleich dazu!

Breagazar Ore-Ore Liead

All Johr amol ischt Fasnat,
all Johr amol ischt ´s frei
mir firand denn ganz g´hörig
und sind alle d´rbei.

Mir wend hüt nit i´d´Schual goh
und ou koan Fernseh-Schmäh,
mir kinnand seabr singa
und sind ou seabr schä.

(Refrain)
Hallo, hallo, hallo, ha, ha,
Maschgara, Maschgara, - tätarä,
Maschgara, Maschgara, - des ischt schä
d´Fasnatzit ischt schä
für alle, - groß und klä!

Mir gond ou mit d´m Umzug,
verkleidet und fescht g´schminkt
dia ganze Stadt ischt närrisch,
a jedar lacht und winkt.

Im Schloss vom Prinz am Kornmarkt,
do goht as luschtig zua
und nochar git as Würschtle
und Momele bis gnua.

(Refrain)
Hallo, hallo, hallo, ha, ha …

So firat Breagaz Fasnat,
vor hundert Johr und hit
und gär alls rüaft „Ore Ore“
jetzt hond mir Fasnatzit!

Mir Breagazar hond ´s luschtig,
mir Breagazar hond ´s nett
hit sind mir alle durschtig
und koanar got is Bett.

(Refrain)
Hallo, hallo, hallo, ha, ha …
Mir trinkand gern a Gläsle,
am liebschta Bier und Wie
und röter wird denn ´s Näsle
so ischt as allad gsi.

Mir blieband no a Wile
und schenkand no amol i,
hit sind mir alle glickle,
so sott as allad si!

(Refrain)
Hallo, hallo, hallo, ha, ha …

NSBV

Wann ist Fasching und warum genau dann?


Die Fastnachtstermine sind jeweils abhängig von Ostern.

Ostern ist seit dem ersten Konzil im Jahre 325 definiert als erste Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühlings (auf der Nordhalbkugel).

Allerdings legte die Kirche den Frühlingsbeginn fix auf dem 21. März, obwohl er astronomisch auch 1-2 Tage früher sein kann. Aufgrund solcher Regeln stimmt das kirchliche Ostertum nicht immer mit dem rein astronomisch berechneten Datum überein.

Ostern wurde also ein beweglicher Festtag zwischen dem 22. März und dem 25. April.
Der Aschermittwoch liegt hierbei 46 Tage vor dem Ostersonntag. Um nicht jedesmal astronomische Tafeln benutzen zu müssen, hat Carl Friedrich Gauß im Jahre 1800 seine Osterformel entwickelt.

Von 1925 bis 2199 ist der kürzeste Fasching im Jahr 2008 (2160), der längste im Jahr 2038, gerechnet vom 11.11.
Die Termine des Aschermittwochs bis zum Jahr 2038 und die Faschingsdauer in Tage

Jahr

Aschermittwoch

Faschingsdauer

2003

05. März

114 Tage

2004

25. Februar

106 Tage

2005

09. Februar

90 Tage

2006

01. März

110 Tage

2007

21. Februar

102 Tage

2008

06. Februar

87 Tage

2009

25. Februar

106 Tage

2010

17. Februar

98 Tage

2011

09. März

118 Tage

2012

22. Februar

103 Tage

2013

13. Februar

94 Tage

2014

05. März

114 Tage

2015

18. Februar

99 Tage

2016

10. Februar

91 Tage

2017

01. März

110 Tage

2018

14. Februar

95 Tage

2019

06. März

115 Tage

2020

26. Februar

107 Tage

2021

17. Februar

98 Tage

2022

02. März

111 Tage

2023

22. Februar

103 Tage

2024

14. Februar

95 Tage

2025

05. März

114 Tage

2026

18. Februar

99 Tage

2027

10. Februar

91 Tage

2028

01. März

111 Tage

2029

14. Februar

95 Tage

2030

06. März

115 Tage

2031

26. Februar

107 Tage

2032

11. Februar

92 Tage

2033

02. März

111 Tage

2034

22. Februar

103 Tage

2035

07. Februar

88 Tage

2036

17. Februar

98 Tage

2037

18. Februar

99 Tage

2038

10. März

119 Tage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum der 11. November
Warum dies ausgerechnet am 11. November um 11.11 Uhr passiert, ist unklar. Klar ist hingegen, dass sich dieses eigenwillige Datum im 19. Jahrhundert eingebürgert hat. Viele Historiker und Volkskundler führen dies darauf zurück, dass die Zahl „11“ traditionell als „närrische“ Zahl betrachtet worden ist und die närrische Zeit deshalb ebenso närrisch mit dem 11.11. um 11.11 Uhr eingeläutet wird.

Weckruf für die Narren
Dennoch gilt der 11. November lediglich als „Weckruf“ für die Narren. Die eigentlichen Faschingsaktivitäten beginnen in der Regel nämlich erst nach dem Dreikönigstag, dem 6. Jänner, und enden am Aschermittwoch mit dem Beginn der 40-tägigen Fastenzeit bis Ostern. Die „Narren“ könnten ihren Ursprung in der Bibel haben. „Die Toren sagen in ihrem Herzen: Es gibt keinen Gott“, heißt es in Psalm 53. Mönche stellten dieses Motiv vor 800 Jahren bildhaft dar. In Illustrationen setzten sie dem Narren eine sogenannte Narrenkappe auf. Später verpassten sie ihm noch Eselsohren als Zeichen der Dummheit, einen Spiegel oder ein Narrenzepter als Zeichen der Eitelkeit sowie Schellen als Zeichen seiner Hartherzigkeit. Die ersten Umzüge mit Maskierten sind bereits im 15. Jahrhundert belegt. Bis heute hat der Begriff des „Narren“ zahlreiche Bedeutungswandel erfahren.

In Vorarlberg wird eine Form der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht mit großen Faschingsumzügen und etlichen Bällen gefeiert. Der Fasching genießt in ganz Vorarlberg einen hohen Stellenwert bei der Bevölkerung und wird dem entsprechend ausgelassen gefeiert.

Ein besonderer vorarlberger Faschingsbrauch ist das Bratenstehlen am unsinnigen Donnerstag (Dialekt: gumpiga Donnerstag). Dieser Brauch reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, wo es den Narren erlaubt wurde, vor Beginn der Fastnacht den Braten aus der Klosterküche zu stehlen.

Heute wird der Braten von Angehörigen der Faschingszunft zubereitet und von Mitgliedern der Faschingszunft gestohlen. Es kommt jedoch vor, dass Scherzbolde etwas in den Braten mischen oder den Braten von unbescholtenen Personen stehlen.

Bräuche wie die Guggenmusik wurden aus der benachbarten Schweiz übernommen.

Ore Ore!

NSBV

Ein einfaches "Grüß Gott" oder "Guten Tag" gibt es in der 5. Jahreszeit nicht!

Wir haben für Sie die Vorarlberger Narrenrufe und wie Sie darauf antworten sollten zusammen gestellt:

Vereine in alphabetischer Reihenfolge ...

Verein

Faschingsruf

 1. Muntafuner Guggamusig Romplpötz

Bötz - Bötz - Romplbötz

 1. Vorarlberger Guggamusig Schneggahüsler Frastanz

Schnegg Schnegg - Gugg gugg

 1.Hohenemser Guggamusik Emser Palast - Tätscher

Gugga-Gugga-Tätsch-Tätsch

 Altenstädter Fasnatzunft

Nafla-Nafla-Zua

 Bateria de Samba

Maschgoro Maschgoro rollo lo

 Bildstar Beasa Riesar

Beasa Riesar, Beasa Riesar - hoi, hoi, hoi

 Bregenzer Faschingsgesellschaft

ORE ORE

 Bürscher Fasnatverein

Krota Krota Quack Quack

 D'Hoti St.Gerold

Hot hot wäg vom Zu !!

 Dorer Fasnatbüttel

Ora Ora Dora Dora

 Dornbirner Fasnat - Zunft

Maschgoro, Maschgoro - rollolo

 Dornbirner Nachtschwärmer

Maschgoro, Maschgoro - rollolo

 Emser Nebelspalter

Duri Duri Durio

 Fanfarenzug Dornbirn

Maschgoro, Maschgoro, rollolo

 Faschingsgilde Narraseckl Breagaz Vorkloschter

Ore - Ore

 Faschingsgilde Hörbranzer Raubritter

Ruggi, Ruggi, Hoooh

 Faschingsgilde Schollasteacher Koblach

Scholla Scholla Bära

 Faschingsgilde St. Gallenkirch

Föla Föla Bätscha Tröla

 Faschingskomitee Frastanz

Schneck Schneck Ruck Ruck,

 Faschingsverein Moaniga

Bammile Bammile Ho

 Faschingszunft Alberschwende

He Wo. -- A. Wildsau

 Faschingszunft Gaißau

Zigg Zigg Ziegenau

 Faschingszunft Kidla Hohenems

Duri Duri - Duri o

 Faschnatzunft Bezau

BÄZO AHO

 Fasnatverein Bürserberg

Büschele, Büschele, Hoo

 Fasnatzuft Ludescher Räbaschwänz

Jöri Jöri Räbaschwänz

 Fasnatzunft Buch

Buchar Lumpa - no an Humpa

 Fasnatzunft Dornbirn-Haselstauden

Maschgoro, Maschgoro - rollolo

 Fasnatzunft Höchst

Narro hoi!

 Fasnatzunft Kriasihogga Schnifis

Kriasihogga, Kriasihogga - hogg - hogg - hogg

 Fasnatzunft Nüziders

Bira, Bira - Mähl

 Fasnatzunft Oberschorbach Dornbirn

Maschgoro, Maschgoro - rollolo

 Fasnatzunft Tschagguns

Gola Gola Ussi Drola

 FFZ Fußacher Faschingszunft

Villa, Villa - Fossonas

 Fluhar Nollatrullar

Ore Ore

 Funkenzunft Altach

Leata leata leata buch

 Funkenzunft Beschling

Funka - Funka Ho

 Funkenzunft Bings-Stallehr-Radin

Bigi bigi mäh

 Funkenzunft Bludenz

Jöri Jöri Kutlablätz

 Funkenzunft Brand

Färle, Färle - Hutsch, Hutsch

 Funkenzunft Braz

Stierle Stierle Hoch

 Funkenzunft Gamprätz

Schieter Schieter Ho

 Funkenzunft Gantschier

Gantschierer Maschgara Hoch

 Funkenzunft Gaschurn

Girri-Garri-Gora--Funkazunft Gaschorra

 Funkenzunft Gortipohl

Schiebli Schiebli hopp hopp hopp

 Funkenzunft Lorüns

Rapp, Rapp, Hoo!

 Funkenzunft Meiningen

Bammile, Bammile, ho !

 Funkenzunft Montafon Vandans

Jöri Jöri Hoo

 Funkenzunft Raggal

Stiera Stiera --- Hora Hora

 Funkenzunft Schwefel

Duri Duri - Durio

 Funkenzunft Sulz

Spenglar, Spenglar, ho

 Funkenzunft Thüringen

Tanna Flamma Hooo

 Funkenzunft und Fasnatgilde Klösterle

Bonabigger Bonabigger hoch

 Gisigr Dorfbrunnaplätschr

Plätsch -Plätsch - Brunnaplätsch

 Götzner Fasnat

Lumpa, Lumpa, hoi, hoi, hoi!

 Guggamusik Nenzinger Himmel Schrenzer

himmelschrenzer stiera giera, giera, giera

 Guggamusik Spältaschränzer Feldkirch

Spälta Spälta hoch

 Guggenmusik Luterachar Hosakrachar

Luterachar Hosakrachar (3x) Houw Houw Houw

 Hafoloabar Läbbe

Ure Ure Hafoloab

 Hardar Mufängar

HI HA HO

 Hatler Fasnatzunft

Maschgoro Maschgoro rollollo

 Heuler

Heuler Heuler Ho

 Hutzelezunft Mäder

HUTZELE HUTZELE SCHNAPS UND MOSCHT !!!!

 ISOH 97

Narro Hoi

 Jagdberg Narren Schlins

Jagdberg Narra blau, blau, blau - Schliser bealland wau, wau, wau

 Kleeblatt Rankweil - Schalmeien Rankweil

Maschgra Maschgra Ho

 Klushundzunft Klaus

Wau Wau - Miau

 Kriasistinker Thüringen

Kriasistinker ho

 Landsknechte Feldkirch

Landsknecht Landsknecht hoo!

 Lumpamusik Götzis

Lumpa, Lumpa - Hoi, Hoi, Hoi

 Luterachar Schollesteachar

ORE ORE TÜRBOLAR

 Närrische Rieblzunft Frastanz

Immer nur - Riebl pur!

 Neuburg Narren Koblach

Johla, Jutza --- Fasnatbutza

 Ramschwager Burgnarren Nenzing

Stiera Stiera - ho

 Rat von Hofen - Zunft

Ore Ore

 Rhinzigünar

Greotli, Greotli – Fizö Fazö Neötli

 Rungeliner Funkenzunft

Hutschla Hutschla Hooo

 Schalmeienzug Mäder

Rhi - Holz, Rhi - Holz, Rhi - Holz;

 Schliefer Fasnat Zunft Schwarzach

Schliefer Schliefer - Pfeller Pfiefer

 Schwarzhornnarra Sattaas

Hippi hippi lätsch - Pfudi pfudi dätsch

 Spältabürger Feldkirch

Spälta Spälta Hoch

 Untergässler Fasnatzunft Hohenems

Duri Duri => Durio

 Zunft Embser Schlossnarren

DURI - DURI - DURIO

Sollte Dein Verein fehlen, dann maile uns die korrekten Daten an unseren Webmaster!

Ore Ore!