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Narrenruf

NSBV

Woher stammt der Faschingsruf der Bregenzer?

ore ore

Wissenschaftliche Sensation!!

Ore ore kommt von Aare Aare

Brigantium:
Der Bregenzer Historiker, Stadtarchivarius, Buch- und Blättle-Autor Tom Naigalk (Thomas Klagian) hat bei Forschungen in der
weltberühmten Bibliothek der schwedischen Universität Huppsala den Nachweis über den tatsächlichen Ursprung der Alamannen entdeckt.

Gleichzeiitig gelang es dem Ländle Wissenschaftler die Herkunft der Fastnacht, der Faschings-Orden und – besonders wichtig für Bregenz! –
des Faschigsrufes „Ore Ore“ zu enträtseln.

Alle derzeit kursierenden Deutungsversuche bzw. Interpretationen sind laut Naigalk in das Reich der Märchen und Mythen zu verweisen: „Die bisher so undurchsichtige Geschichte der Alamannen wurde mit einem Mal klar wie ein gut gelagerter und gereifter Subirer - Die Geschichte der Alamannen ist nicht mehr voller Rätsel“.

Bei der Ski-WM im schwedischen Are sei es ihm letztlich wie Schuppen von den Haaren gefallen, gesteht der innovative Historiker: „Ore Ore kommt von Aare Aare“. Die Ur-Alamannen seien in der Spätantike eindeutig deshalb nach Mitteleuropa gezogen, um in unseren Breiten für das bis dato in den Quellen nicht überlieferte erste Winterfest im schneesicheren Skandinavien die Werbetrommel zu rühren. „Auf nach Aare Aare“, lautete die Parole, die sich rudimentär im Bregenzer Faschingsruf „Ore Ore“ erhalten hat, ist Naigalk überzeugt.

Die Quellen aus Huppsala würden belegen, dass im 2. Jh. n. Chr. in Aare tatsächlich eine Art Vorläuferin der Ski-WM abgelaufen ist - mit Wettbewerben im Schneemann-Bauen, Schneepinkeln oder dem sehr populären Met-Wetttrinken. Sieger und Verlierer grölten
zuletzt gemeinsam „Aare Aare“.

Die jeweils Erstplatzierten sowie auf alle Fälle die Häuptlinge erhielten schöne Medaillen aus glänzendem Schwedenstahl umgehängt – für Tom Naigalk eindeutig die Vorläufer der heute so beliebten Faschingsorden. Und die enttäuschten Teilnehmer ab Rang vier trösteten sich damit, sie hätten eine Medaille „fast gemacht“. Dieses „Fast gemacht“ habe sich phonetisch in der Fastnacht und ihren fantasievollen Bräuchen erhalten, ist
der Historiker sicher.

Auch die alternative Bezeichnung „Fasching“ enthält nach Ansicht von Naigalk noch Reste von Frust-Ausbrüchen der damals in Aare Unterlegenen: „Vaschwind!“, reagierten Verlierer nicht selten auf mitfühlend-boshafte Reporterfragen nach dem Verbleib von Sieg-entscheidenden Hundertstelsekunden.

Mit seinen nicht zufällig in der Fastnacht aufgetauchten wissenschaftlichen Theorien bleibt Tom Naigalk allerdings nicht ohne heftigen Widerspruch von Fachkollegen. Der Vorarlberger Volkskundler Pavel Bauernrache (Paul Rachbauer) ist völlig anderer Meinung und deutet gar gerichtliche Schritte an: „Den klag i an!“ Bauernrache beharrt auf der tradierten Bedeutung von Fastnacht als Nacht vor der Fastenzeit und verweist parallel auch auf Karneval als „carne vale“ (Fleisch ade). 

Dem hält der jüngere Naigalk entgegen, Karneval sei wohl eher als Verballhornung für „Karrnertal“ zu verstehen. Diese Interpretation stärkte seine These von den Alamannen aus Aare, die damals mit Mann und Maus auf holprigen Karren in die Alpen gezogen seien!

(Quelle: Beitrag zur Fastnacht von Werner Kaplaner)